1. Nothing To No One
Die Göteborger sind eine Klasse für sich. Das Sextett verfügt über eine anscheinend nie versiegende Kreativitätsquelle, die es ihnen erlaubt, in regelmäßigen Abständen eine qualitativ hochwertige, mit anspruchsvollen Lyrics gesegnete Platte nach der anderen zu veröffentlichen. Um es kurz zu sagen: „Fiction" beinhaltet schlichtweg alle Qualitäten, die man an DARK TRANQUILLITY liebt. Scheinbar spielerisch werden grandiose Melodien mit der richtigen Portion Aggressivität gepaart und auf höchstem Niveau zu stimmigen, atmosphärischen Nackenbrechern zusammengefügt. Angefangen beim zum Moshen einladenden Opener ´Nothing To One´ über den von groovigen Keyboards lebenden Ohrwurm ´Terminus (Where Death Is Most Alive)´ sowie das direkt im Anschluss folgende, umso härter ausgefallene ´Blind At Heart´ bis zur Hymne ´Focus Shift´ verbreiten die Songs das typische DT-Flair. Und auch für Abwechslung wird reichlich gesorgt: Das von Niklas Sundin geschriebene ´Inside The Particle Storm´ fällt mit seiner epischen Düsterheit komplett aus dem Rahmen, ´Misery´s Crown´ verleiht Mikael Stanne mit einer cleanen Gesangseinlage einen ganz eigenen Charakter, und im Refrain des letzten Tracks ´The Mundane And The Magic´ gibt´s eine klasse Duettleistung mit Nell Sigland (Theatre Of Tragedy) zu bewundern. (ROCK HARD 9 / 10)


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