Bewertung: 7,5
1. Entering The Angel Diabolique
Ich werde einfach das Gefühl nicht los, daß Statements der Marke "In Schweden gibt es gar keine richtige Szene, weil jeder Death Metal-Fan selbst in irgendeiner Band spielt..." offensichtlich kein dummer Witz waren, sondern tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Leider klingt mittlerweile aber auch das meiste wie aus der Retorte, frei nach dem Motto: Wer sein Instrument überdurchschnittlich gut beherrscht und auf melodischen Death Metal abfährt, der bekommt einen Plattenvertrag. Genau dieses Problem habe ich auch wieder mal mit SOILWORK. Klasse Platte eigentlich. Guter Sound, sehr druckvoll produziert, hervorragende Musiker und ein aggressiver Shouter des Kalibers "Mille in seinen besten Tagen". Doch unterm Strich bleibt erneut ein sehr identitätsloses, bereits tausendfach gehörtes Endprodukt, das dieser Tage selbst beinharten Fans von At The Gates, Dark Tranquillity oder In Flames nur noch ein müdes Gähnen abgewinnt. (ROCK HARD 7 / 10)


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