1. In Blood And Fire
Ein Blick auf das eisig blaue Necrolord-Artwork und der Übergang des Akustik-Intros von ´In Blood And Fire´ in die vor großartigsten Elchlandmelodien berstende erste Strophe reichen aus, um THULCANDRA absolute Wurzeltreue zu bescheinigen. Der brachial-filigrane Ritt auf der Schnittstelle zwischen epischem Death- und Black Metal schwedischer Kompositionskunst hat wieder diesen typischen Swanö-Touch im Hall auf den Drums und der Sounddichte. Auf „Fallen Angel´s Dominion", dem 2010er Debüt der Bayern um Obscura-Kopf Steffen Kummerer und die Ludwig-Twins (ex-Helfahrt), dominierten Dissection als Inspiration. Das Unanimated-Cover ´Life Demise´ und die erstmals frischen Gemeinschaftskompositionen erweitern den Blickwinkel nun auf einen Haufen weiterer klassischer (No-Fashion-Records-)Bands, darunter Mörk Gryning, Vinterland und teilweise gar alte Dark Funeral in den rasantesten Passagen. Dazu eine Prise Sacramentum. Technisch, atmosphärisch und kompositorisch sind THULCANDRA den Helden und Überlebenden der Zunft mit Monumentalepen wie ´Gates Of Eden´ ebenbürtig - und dabei ideologisch unbedenklich. (ROCK HARD 9 / 10)


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