2. Atlas
3. Glory Days
4. Oak And Ash
5. Hearts Upon The Hill
6. Scars And Shrapnel Wounds
7. The Hours Of Wintertime
8. Glint
9. The Saint Beyond The River
10. Silhouette
11. Still Enough
12. Avalon
Ja, manchmal braucht es einfach ein wenig Leichtlebigkeit. Und FELLOWSHIP können eine solche vermitteln, wie sie auf ihrem Debütalbum “The Saberlight Chronicles” unter Beweis stellen. Angelehnt an TWILIGHT FORCE vermitteln die Briten mit ihrem Power Metal, der rein optisch im Fantasy-Setting anzusiedeln ist, von der Thematik her aber auch die mentale Gesundheit anspricht, positive Energie und setzt auf eine Reihe von Mitsing-Refrains wie etwa im gelungenen “Glory Days” oder in “The Hours of Wintertime” – wenn man denn mit der Stimme so hoch raufkommt. Mitunter sind die Songs gar etwas zu fröhlich (“The Hours of Wintertime”), im Refrain zu platt (“Oak and Ash”, “The Saint Beyond the River”) oder im Gesamten zu wenig griffig (“Glint”, “Silhouette”). Dafür entschädigen die Gitarren, die fleißig für die Highlights auf dem sehr klar und rund produzierten Album sorgen. Im Endeffekt haben FELLOWSHIP eindeutig mehr Trumpfkarten auf der Habenseite, als man es sich (als Freund düsterer Atmosphäre) selbst zugestehen mag: Der sehr sichere Gesang von Matthew Corry, das hervorhebenswerte Gitarrenspiel, die Abwechslung im Tempo und eine gute Produktion. Dass es auf “The Saberlight Chronicles” wenig innovative Ansätze gibt und das Album um den einen oder anderen Song zu lang ausgefallen ist, wiegt dagegen nicht so schwer. Deshalb ein anständiges Debütalbum. (VAMPSTER)


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