1. Spirit In The Dark
2. Everywhere
3. Suru Raivosi Sydämeni Pimeydessä
4. Hope In Our Hands
5. The Secrets Of Time
6. Seeker
7. Storm Of Fire
8. Taivas Ikti Tulta
9. Shadows In The Void
10. Enkelsiipi
Willkommen zurück, DARK THE SUNS. Auch wenn sich die finnische Band aus den 2000ern personell halbiert hat – das Comeback wurde von Bandgründer, Sänger, Gitarrist und Drummer Mikko Ojala (KAAMOS WARRIORS) sowie Bassistin und Keyboarderin Inka Ojalain Angriff genommen -, so klingt die Kapelle weiterhin recht ähnlich zu “All Ends In Silence“-Zeiten – und mitunter ähnlich austauschbar. Finnischer Melodic Death / Dark / Gothic Metal hat(te) einfach einen sehr regen Zulauf. Gut anzuhören sind die vielen Alben, die man zur Auswahl hat, aber allemal. So ist auch “Suru Raivosi Sydämeni Pimeydessä” recht eingängig, wenngleich große Überraschungsmomente nicht zu erwarten sind. Dennoch gibt es Variationen wie etwas härtere (“Spirit in the Dark”) und kantigere (“Taivas Itki Tulta”) sowie langsamere (gar etwas zu schleppend in “Hope in Our Hands” und “Enkelsiipi”) Passagen. Der Grundtenor ist aber klar auf Melodien gelegt, über welche sich die ganz guten Growls des Bandleaders legen. Sind die Songs in ihrer Grundstruktur dann gar etwas zu belanglos, werfen die Finnen klassische Elemente (aus der Konsole) in die Waagschale, wie etwa Violinen-Abschnitte in “Everywhere” und beim Titeltrack, wo sie beinahe aggressiv und hochtönig eingesetzt werden. Auch dezent und atmosphärisch eingesetzte Keyboard- und Synth-Teppiche geben den Songs ein ebenes Klangbild. Man könnte dazu auch glattgebügelt sagen. Grundsätzlich sind es aber sicherlich gut (und einfach “The Secrets of Time”) anzuhörende Stücke, die allerdings nicht sonderlich unter die Haut gehen. (VAMPSTER)


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