Alphabet

Belphegor - Lucifer Incestus



Release Info: 2003 - Napalm - Full Length
Band Info: Österreich - 1992 - Black Metal
Bewertung: 7


Songs:

1. Intro: Inflamate Christianos
2. The Goatchrist
3. Diaboli Virtus In Lumber Est
4. Demonic Staccato Erection
5. Paradise Regained
6. Fukk The Blood Of Christ
7. Lucifer Incestus
8. The Sin - Hellfucked
9. Fleischrequiem 69 / Outro

Bei den Salzburger Black/Death-Blas(t)phemisten schlägt das Pendel dieses Mal etwas mehr in die Schwarzmetall-Richtung aus. Unüberhörbar standen schwedische Knüppel-aus-dem-Sack-Bands wie Dark Funeral und Infernal Pate für die berüchtigten Highspeed-Passagen. Der Florida-Einschlag ist zwar noch immer spürbar; Deicide & Co. treten im Gesamtbild jedoch etwas in den Hintergrund. Mit Drummer Torturer, der in jüngster Vergangenheit schon live überzeugen konnte, haben BELPHEGOR endlich den richtigen Mann für die Extrem-Blasts im roten Metronom-Bereich gefunden. Das unheilige Quartett punktet aber überraschend am meisten bei einem für seine Verhältnisse gedrosselten Song. ´Fukk The Blood Of Christ´ ähnelt am Anfang sehr stark Slayers ´Bloodline´, hebt sich aber mit Fortdauer deutlich ab und entwickelt sich zum puren Horror-Soundtrack mit Gänsehaut-Garantie. Der Titeltrack könnte auch auf „Panzer Division Marduk" stehen, hat aber mit dem packenden Chorus noch ein zusätzliches Schmankerl zu bieten. Überzeugend wie immer agiert das geniale Gitarren-Tandem Helmuth und Sigurd, von denen ich gerne mal einen Morbid-Angel-Song gecovert sähe. Zum Sound-Handwerk von Alex Krull muss wohl nicht viel erklärt werden; geschmackvolle Movie-Intros runden „Lucifer Incestus" gekonnt ab. Mit dieser Scheibe in der Hinterhand sollten sich BELPHEGOR vom Geheimtipp zur ernsthaften Konstante im extremen Metal mausern können. Phallelujah! (ROCK HARD 9 / 10)




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Popular Posts