„I Have Lost" hat ein cooles, ziemlich krank klingendes Intro. Der Rest ist irgendwie ziemlich lahm. Vom fürchterlich weinerlich aussehenden Coverfoto über die sterile Produktion bis zu den Songs, die immer etwas schaumgebremst klingen, reißen MORTAL LOVE zu keiner Zeit wirklich mit. Andererseits sind sie aber auch nicht besonders atmosphärisch, so dass man sich beim ersten Durchlauf unweigerlich fragt, wo die Gothic-Rocker eigentlich hinwollen. Aufschluss könnte ein Song wie ´Adoration´ geben, der Höhepunkt des Albums. Hier kriegen die Norweger nämlich eine erstaunlich schöne, sanft melancholische Atmosphäre hin, die nicht nur auf diesem Album einigermaßen einzigartig ist. Mein Vorschlag an die Band ist, die eh ziemlich schraddeligen E-Gitarren weiter zurückzufahren und sich auf die wunderhübsche Stimme von Frontfrau Cat und ihren ohne Zweifel vorhandenen Pop-Appeal zu verlassen. Dann freue ich mich auch aufs nächste Album. (Rock Hard 6 / 10)
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