Auch wenn solche Hymnen" wie 'Unskinny Bop' "wirklich klasse" waren (wie Freund Karstens schreibt - womit er wahre Erstickungsanfälle in der Redaktion ausgelöst hat ... ), kann ich den gesammelten Meisterwerken der US-Giftzwerge herzlich wenig abgewinnen. Das ändert sich auch nicht mit Richie Kotzen, der zwar kompetenter über die Saiten schräppelt als sein Vorgänger (der inzwischen hoffentlich zwangsgeopfert wurde), aber POISON einen bluesigen "Streetrock"-Touch zu verpassen versucht, der hier völlig fehl am Platze ist. Dieser offensichtliche "Sinneswandel" erinnert mich zu sehr an Warrant, die ihre Bauchlandung ja ebenfalls hinter sich haben. Wo Herr Karstens außerdem "brillante, gnadenlos gute" Vocals gehört haben will, ist mir ein Rätsel. Auf "Native Tongue" (bei größtmöglicher "Objektivität" fünf Pünktchen wert) jedenfalls nicht - aber schließlich kann's jedem mal passieren, daß man das falsche Tape einlegt. Nix für ungut, Achim...(ROCK HARD 5 / 10)
Poison - Native Tongue
1. Native Tongue
2. The Scream
3. Stand
4. Stay Alive
5. Until You Suffer Some (Fire And Ice)
6. Body Talk
7. Bring It Home
8. 7 Days Over You
9. Richie's Acousting Thing
10. Ain't That The Truth
11. Theatre Of The Soul
12. Strike Up The Band
13. Ride Child Ride
14. Blind Faith
15. Bastard Son Of A Thousand Blues
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