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Windir - 1184



Release Info: 2001 - Head Not Found - Full Length
Band Info: Norwegen - 1994 - Black Metal
Bewertung: 8


Songs:

1. Todeswalzer
2. 1184
3. Dance Of Mortal Lust
4. The Spiritlord
5. Heidra
6. Destroy
7. Black New Age
8. Journey To The End

Dieser Scheibe voraus ging eine ungewöhnliche Bandsymbiose. Valfar, bislang einziges WINDIR-Mitglied, rekrutierte einfach die komplette norwegische Black Metal-Band Ulcus (deren Debütalbum „Cherish The Obscure" erschien anno 2000 auf Shiver Records), um aus dem Soloprojekt WINDIR eine komplette Band zu machen. Es hat den Anschein, als ob die fünf Burschen sich bereitwillig und genüsslich das WINDIR-Brandzeichen auf den Arsch setzen ließen. Denn „1184" prescht munter und federleicht aus den Boxen. Thematisch nach wie vor an vergangene Zeiten und nordische Mythologie geheftet, gehen WINDIR nicht unbedingt einen eigenen Weg, dennoch sind ihre Songs gefällig, und schon beim ersten Durchlauf entpuppen sich einige Songs als kleine Hits. So erinnert ´Heidra´ ganz fatal an ältere Borknagar-Romanzen, das Hauptriff von ´Dance Of Mortal Lust´ schmettert in bester Storm-Tradition. Fans von sinfonischem Black Metal werden an WINDIR ganz sicher Gefallen finden. Im Vergleich zu den beiden Vorgängerscheiben muss ich allerdings anmerken, dass mir der knochige, kältere Stil der Frühwerke besser gefallen hat, weil WINDIR damit etwas erschaffen hatten, was es so in der Szene nicht gab. „1184" ist natürlich besser in Szene gesetzt. Es lebt und pumpt wesentlich mehr, aber WINDIR müssen sich auch die Kritik gefallen lassen, zu den Reihen der im Gleichschritt marschierenden norwegischen Szene aufgeschlossen zu haben. Besonders gegen Ende der Scheibe wird das Faible für alte Dimmu Borgir recht deutlich. So gesehen bleibt „1184" trotz seiner Qualitäten im Grunde eine Enttäuschung. (ROCK HARD 6 / 10)




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