Mit ihrem insgesamt vierten Studioalbum haben DARK FUNERAL gegenüber der Erfolgsplatte „Diabolis Interum" eine 180-Grad-Wendung vollzogen. Weg von Peter Tägtgren und dem Abyss-Studio, rein ins Dug Out und unter der Aufsicht von Daniel Bergstrand und Örjan Örnkloo einen Hassbrocken ausgespuckt, dass einem Hören und Sehen vergehen kann. Titel wie ´King Antichrist´, ´666 Voices Inside´ oder ´Angel Flesh Impaled´ zeigen ganz klar, wo´s langgeht: Hochgeschwindigkeitsgeknüppel bis zum Gehtnichtmehr, Vocals, die durch Mark und Bein gehen, und ab und zu mal, vor allem zum Ende der Platte hin, eine kleine Melodielinie. So schmutzig, wie das Auto nach einer Woche Wacken-Schlamm, so hasserfüllt wie eine ganze Legion fieser Krieger aus Mittelerde und so kompromisslos wie der ICE, der tagtäglich an meinem Fenster vorbeirauscht. Trotzdem: vor allem in Sachen Abwechslung und Variation qualitativ nicht ganz so stark wie der Vorgänger. Wem die schwedischen Meister des Corpsepaint mit der Vorliebe für lateinische Titel allerdings auf der letzten Platte zu kommerziell, zu poliert, zu bombastisch oder zu einfach klangen, der wird von „Attera Totus Sanctus" begeistert sein.(METAL.DE 8 / 10)


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