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Dark Funeral - Diabolis Interium



Release Info: 2001 - No Fashion - Full Length
Band Info: Schweden - 1993 - Black Metal
Bewertung: 7,5


Songs:


1. The Arrival Of Satan's Empire
2. Hail Murder
3. Goddess Of Sodomy
4. Diabolis Interium
5. An Apprentice Of Satan
6. Thus I Have Spoken
7. Armageddon Finally Comes
8. Heart Of Ice

Seit „Vobiscum Satanas" hat sich das satanische Duo Lord Ahriman/Emperor Magus Caligula (alias Masse Broberg; ex-Hypocrisy) lange Zeit gelassen. Es hat sich jedoch gelohnt, denn „Diabolis Interium" ist mit Abstand das beste Album im langen Schaffen der schwedischen Black Metal-Heroes geworden. Der mittlerweile fix in die Band integrierte Monstertrommler Matte Modin (Defleshed, Infernal) hat der Band den entscheidenden Kick in den Allerwertesten verpasst, so dass sich die üblichen Hochgeschwindigkeits-Tracks nicht abnutzen. Schon ab dem Opener ´The Arrival Of Satan´s Empire´ ist klar, dass diese Scheibe auch als Referenzalbum für Black Metal-Drummer verwendet werden kann. (Achtet außerdem mal auf den Abyss Studio-Rekordschrei am Anfang!) Neben Modin glänzt einmal mehr Lord Ahriman mit seinen unverkennbaren Gitarren-Obertönen, während Caligula beweist, dass er sich durch unzählige Liveauftritte zum Spitzenshouter entwickelt hat. Bei ´Goddess Of Sodomy´ haben DARK FUNERAL erstmals in ihrer Karriere das Gaspedal gelupft und eine finstere Hymne geschaffen, die ihresgleichen sucht. ´Armageddon Finally Comes´ ist ein weiterer Höhepunkt, der Schwarzmetaller von Oslo bis Johannesburg zu willigen Sklaven der S/M-Fetischisten machen wird. DARK FUNERAL haben mit diesem Album die richtige Mischung zwischen rauem Underground-Geprügel und gediegenem Skandinavien-Edelstahl moderner Prägung gefunden. Sollte „Diabolis Interium" der Soundtrack zum Armageddon sein, dann möchte ich bitte Freikarten: erste Reihe fußfrei, auf der Höllenseite...(METAL.DE 9,5 / 10)

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