"The most christ-raping music" soll es sein - das neue Album der schwedischen Satansjünger. Und Super-Pseudonym-Kreischbatzen Emperor Magus Caligula hat nicht übertrieben: Beim Genuß von "Vobiscum Satanas" bleibt kein Deibel in der Hölle und kein Jesus unverraten. DARK FUNERAL prügeln sich als eine logische Quintessenz aus schwedischer Feinrifftechnik und norwegischer Raserei durch acht Stücke, denen Peter Tägtgren (wer auch sonst?) einen Firstclass-Schliff verpaßt hat. Liebhaber feierlichen Midtempobombasts nebst jubilierender Zwitscherschönheit sollten die Pfoten von diesem blasphemischen Geknüppel lassen, denn hier gibt's durchweg auf den Wirsing. Dennoch kann man den Schweden keine Eintönigkeit vorwerfen, denn was hier an vorzüglichem Klampfendonner, versiertem Drumming und gesanglichen Facetten geboten wird, ist Schwarzwurzel-Champions-League. Und wenn man sich tatsächlich mal gen Midtempo verirrt, dann wird's - wie in dem Übersong 'Evil Prevail' - richtig schmissig und mächtig christ-raping... (METAL.DE 8 / 10)
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