Schenkt man dem Infoblättchen Glauben, scheinen NACHTBLUT aus Osnabrück schon ein beachtliches Following zu haben. Warum das so ist, entzieht sich indes meiner Kenntnis. Vielleicht sind NACHTBLUT ja ´ne gute Liveband. Oder vielleicht gibt´s überproportional viele Menschen, die sich gerne Spar-Riffs aus dem Lidl reinziehen, gepaart mit klebrigen Keyboard-Melodien und einem sensationell langweiligen Drumming. Möglicherweise stehen ja auch zahlreiche Leute auf eindimensionalen Krächzgesang und mühsam zusammengereimte Texte über Blutgräfinnen, Hexen, Kreuzritter und ´Des Menschen Kunst Blindheit zu säen´. Ganz offensichtlich gehöre ich nicht zu dieser Zielgruppe. Ich staune nur darüber, wie diese (zugegebenermaßen gut produzierte) musikalische Blutarmut zahlreiche Liebhaber finden kann. (ROCK HARD 2,5 / 10)


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