1. Multikulturell
2. Lied Für Die Götter
3. Amok
4. Scheinfromm
5. Geboren Um Zu Leben
6. Der Tod Ist Meine Nutte
7. Mein Anlitz Aschfahl Vor Gram
8. Frauenausbeiner
9. Einsam
10. Apostasie
Ein gigantisches Following hatten NACHTBLUT bisher nicht beim Rock Hard, doch ich kann dem dreckig-rockig angehauchten Crossover aus Dark Metal, Gothic und dezenter Black-Metal-Attitüde durchaus ein wenig was abgewinnen. Vermutlich sind es die höllisch eingängigen Midtempo-Riffs, die mich packen, die zwar simpel anmuten, aber effektiv in die Gehörgänge grooven und begleitet werden von deutschsprachigen Vocals, die zwischen Till-Lindemann-Gesang und Black-Metal-Gekeife schwanken. Das Gesamtpaket erinnert mal an Rammstein, mal an die druckvollen Vibes von Samael, mal an Cradle Of Filth und mal an die kompositorische Verblümtheit von The Kovenant, die ganz bewusst keine Songwriter nach Genre-Reinheitsgebot sind. Eine Gastsängerin lieblich mitsingen zu lassen, ist sicherlich nicht innovativ, aber steht „Apostasie“ durchaus gut zu Gesicht, und das Cover ´Wat is´ denn los mit dir?´ von Rapper Kollegah ist auf jeden Fall eine witzige Idee. (ROCK HARD 6,5 / 10)


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