1. Let There Be Death
2. Metal Forces
3. Fight With The Beast
4. Demoniac
5. Flame Of The Antichrist
6. Contract In Blood
7. Thrash 'Til The Death
ONSLAUGHT, die ehemaligen Punks aus England, die schon mit "Power From Hell" einiges Land im HM gewinnen konnten, sind die erste Band auf dem neuen MFN-Unterlabei Under One Flag, das ausschließlich Bands aus dem Kreuzungsbereich Hardcore Metal/Punk unter Vertrag nehmen will (die zweite Veröffentlichung ist die neue EP der English Dogs, Kritik ebenfalls in diesem Heft). ONSLAUGHT haben allerdings dank des neuen Sängers Sy Keeler, der eine rauhe, aber recht eigenständige und gute Stimme besitzt, nicht mehr allzuviel mit Punk zu tun, sondern wirken auf mich eher wie eine (erstklassige) Slayer-Kopie. Hauptsächlich liegt das an den Songstrukturen (vergleicht mal 'Let There Be Death' mit 'Hell Awaits'), den doppelten Gitarrenläufen (der bisherige Bassist Jason Stallard ist auf die zweite Gitarre umgestiegen und wird vom früheren Sänger Paul Mahoney am Bass ersetzt), den sehr oft an Dave Lombardo erinnernden Drumbreaks ('Demoniac') und der stellenweise ziemlich dumpfen, aber sauberen Produktion. Die sieben Songs des Albums besitzen eine Durchschnittslänge von gut sechs Minuten, vorwiegend hohes Tempo (ohne allerdings in sinnlose Hackerei auszuarten) und einige gelungene Breaks. Mit anderen Worten: ONSLAUGHT sind die ideale Band für alle die, die nicht auf das neue Slayer-Opus warten können bzw. immer noch nicht weich genug in der Birne sind, und da ich mich zu diesen seltsamen Auswürfen unserer Gesellschaft zähle, bekommt "The Force" von mir eine dicke 9! (ROCK HARD 9 / 10)


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