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Pentagram - Day Of Reckoning


Release Info: 1987 - Napalm - Full Length
Band Info: USA - 1971 - Doom Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Day Of Reckoning
2. Broken Vows
3. Madman
4. When The Screams Come
5. Burning Savior
6. Evil Seed
7. Wartime

Bevor Anfang 1994 unter dem vielsagenden Titel "Show 'em How" das neue Studioolbum auf den Markt kommt, verwalten Peaceville den 80er-Jahre-Nachlaß der Doom-Rentner weiter. Vor einigen Monaten erschien der Re-Release des Debüt-Werks von 1985, und auch "Day Of Reckoning" hat bereits einige Jahre auf dem Buckel. Bei dem geringen Verbreitungsgrad der Originalveröffentlichung (1987) dürfte das aber voll gerechtfertigt sein, da PENTAGRAM bei der Genre-typischen Rückorientierung vieler neuer Acts gen Seventies-Sound nach wie vor hochaktuell wirken. Die Wurzeln der Band sind bis zum Beginn der 70er Jahre zurückzuverfolgen, womit klar sein dürfte, was einen auf "Day Of Reckoning" erwartet: Old School-Doom ohne große Spielereien, aber mit genügend auflockernden Midtempo-Parts. PENTAGRAM haben den Doom-Underground nachhaltig beeinflußt, und auch wenn einige ihrer Jünger wie Cathedral (die mit 'All Your Sins' kürzlich eine PENTAGRAM-Coverversion aufnahmen) den ursprünglichen Stil inzwischen verfeinert und ergänzt haben (und mir persönlich ein Stück besser gefallen), ist es wichtiger, die alten PENTAGRAM-Scheiben zu kennen, als auf den Black Sabbath-Trend-Zug aufspringenden Newcomern (womit ich übrigens nicht Cathedral meine) das Geld in den Rachen zu werfen. (ROCK HARD 7,5 / 10)


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