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Fer De Lance - The Hyperborean



Release Info: 2022 - Cruz Del Sur - Full Length
Band Info: USA - 2019 - Heavy Metal
Bewertung: 6,5


Songs:

1. Aurora Borealis
2. The Mariner
3. Ad Bestias
4. Sirens
5. Northern Skies
6. Arctic Winds
7. The Hyperborean

Laut Info der Plattenfirma „kanalisieren“ FER DE LANCE aus Chicago Bathory zur „Hammerheart“-Phase und Rainbow zu Zeiten von „Rising“. Hört sich ziemlich gruselig an. Denn die Frage ist: Muss man wirklich alles miteinander kombinieren? Kann so was überhaupt funktionieren? Das liegt am Ende des Tages natürlich im Auge des Betrachters und der Betrachterin. Zumindest auf mich machen die zum Teil überlangen Stücke wie ´The Mariner´ oder ´Ad Bestias´ in ihrer mäandernden Struktur jedenfalls einen reichlich wirren Eindruck. Wie aus dem Baukasten werden akustische Interludien mit „heroischen“ Passagen (die wohl an Rainbow erinnern sollen) und Doom-Versatzstücken kombiniert. Nicht zu vergessen vereinzelte Extrem-Metal-Ausbrüche. Wenn man möchte, kann man das abwechslungsreiches Songwriting nennen. Zu viel ist manchmal aber tatsächlich zu viel. Und so besteht „The Hyperborean“ (inklusive seines überfrachteten textlichen Konzepts) eher aus Blendwerk. Zumal Gitarrist und Sänger MP handwerklich nicht zur ersten Liga zählt (auch wenn seine Vocals im Mix recht weit hinten verborgen sind). Es wird Menschen geben, die hier die neue Underground-Sensation entdeckt zu haben glauben. Ich zähle mich nicht dazu. (ROCK HARD 4,5 /10)




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