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Spellcaster - Spellcaster



Release Info: 2014 - Lone Fir - Full Length
Band Info: USA - 2009 - Heavy Metal
Bewertung: 7

Songs:

1. The Fading Light
2. As Darkness Falls
3. Bound
4. Ghost Of My Memory
5. Premonition
6. Haunted
7. Run Away
8. Eyes Of Black
9. Clockword
10. Voyage

"Under the Spell", das 2011 erschienene Debüt von SPELLCASTER, war weit davon entfernt, Maßstäbe zu setzen, aber dennoch eine der stärksten Veröffentlichungen im Bereich des rückwärtsgewandten amerikanischen Speed Metals, eine Verneigung vor Helden der Achtziger Jahre wie AGENT STEEL, JAG PANZER, LIEGE LORD und VICIOUS RUMOURS. Keine Experimente, immer geradeaus, Riff, Riff, Solo, Riff, Riff und dazwischen mal ein hoher SchreeeeeeeiiiiiiiiaaaaAAAH!!! Feine Sache. Jetzt also Album Nummer zwei, "Spellcaster", und schnell fragt man sich, ob das wirklich dieselbe Band ist. Schon bei "As Darkness Falls", dem ersten Song nach dem Intro, pennt man fast ein: Sound ist mau, Riffs sind lahm, und der frühere Gitarrist Tyler Loney, der jetzt singt, mag mehr Töne treffen als sein Vorgänger Thomas Adams, tut das aber mit so wenig Charakter und Begeisterung in der Stimme, als würde er das Ganze unfreiwillig tun – was ja vielleicht der Fall ist. Auch wenn man sich damit abfinden kann, dass SPELLCASTER melodischer und langsamer geworden sind, gibt es auf ihrem neuen Album keinen wirklich guten Song. Am besten funktioniert noch "Ghost of My Memory", doch der Track glänzt nur im Kontext dieses lahmen Albums. Und mit den abschließenden "Clockwork" und "Voyage" lassen sich Kinder in den Schlaf wiegen – das will Metal sein? FAZIT: Bei SPELLCASTER hat sich seit der Veröffentlichung des Debüts vor drei Jahren viel getan: Sie haben einen anderen Sänger, ihr Label hat dicht gemacht. Vielleicht brauchen sie noch etwas mehr Zeit, um das zu verarbeiten. Auf ihrem zweiten Album mangelt es ihnen jedenfalls krass an Biss und Durchschlagskraft. (MUSIKREVIEWS 7 / 15)


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