1. Climb Out Of Hell
Mit ihrem '96er Comebackalbum "Cult Of One" demonstrierte die ehemalige Thrashformation aus New Jersey bereits, daß man auch in der heutigen Zeit modernen Metal spielen kann, ohne sich einen Dreck um den Zeitgeist bzw. irgendwelche Trends zu scheren. Doch trotz zahlreicher passabler bis guter Kritiken und einer Tournee im Vorprogramm von Skyclad verkaufte sich der Silberling auch in der HM-Hochburg Deutschland nur sehr mäßig. Ein Schicksal, das wohl auch den Nachfolger "Sit, Stand, Kneel, Prey" ereilen wird, präsentieren sich Gitarrist Tony Portaro und seine Mitstreiter doch auch auf dem nunmehr fünften WHIPLASH-Opus erneut sehr solide, aber unauffällig. Daran wird auch die angenehm-melodiöse, durchaus facettenreiche Stimme des zweiten Axtmannes Warren Conditi nix ändern, der vor einigen Monaten den noch auf "Cult Of One" zu hörenden Frontmann Gonzo am Mikro ersetzte. Etwas bedauerlich, hat der Vierer doch u.a. mit dem zügigen Opener 'Climb Out Of Hell', dem schleppenden 'Knock Me Down' und der Halbballade 'Strangeface' einige stimmige Tracks am Start. Unterm Strich ist mir "Sit, Stand, Kneel, Prey" aber leider Gottes 'ne Ecke zu unspektakulär und zahm, um mehr als siebeneinhalb Punkte vergeben zu können. Sorry, guys! (ROCK HARD 7,5 / 10)


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