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Agent Steel - Order Of The Illuminati



Release Info: 2003 - Scarlet - Full Length
Band Info: USA - 1984 - Thrash Metal
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Avenger
2. Ten Fists Of Nation
3. E.U.L. (Earth Under Lucifer)
4. Enslaved
5. Insurrection
6. Apocalypse (World Without Window)
7. Forever Black
8. Dance Of St.Vitus
9. Dead Eyes
10. Kontrol
11. Human Bullet

Es ist mittlerweile auch schon wieder vier Jahre her, dass die wiedervereinigten US-Speed-Vorreiter AGENT STEEL mit ihrem nicht überragenden, aber gelungenen Comeback "Omega Conspiracy" auftrumpfen konnten. Der jetzt endlich vorliegende Nachfolger "Order Of The Illuminati" macht direkt einen prima Eindruck: Das "Akte X"-mäßige Coverartwork begeistert ohne Ende, und der total old-schoolige Sound lässt die Daumen bereits nach wenigen Sekunden Musikeinfuhr nach oben schnellen. Dazu kommt der weiter verbesserte Gesang von Bruce Hall, der es zwar - vor allem im Vergleich zu John Cyriis - etwas an Ausstrahlung vermissen lässt, aber dennoch zu den klar Besseren seiner Zunft gehört. Musikalisch muss man dagegen ein paar kleinere Abstriche machen. Zwar befriedigt das Opening-Quartett in Form von ´Avenger´ (typischer AGENT STEEL-Kracher mit Achtziger-Touch), ´Ten Fists Of Nations´ (siebenminütiger Power-Metal-Banger mit Midtempo-Schlagseite), ´E.U.L.´ (hymnischer Fistraiser) und ´Enslaved´ (kompromissloser Speed-Metal-Knaller - bester Song des Albums) selbst größte Nörgler; danach stellt das Suchen nach wirklich mitreißenden Ideen bzw. Hooks allerdings eher ´ne mittelgroße Herausforderung dar. Trotzdem ist "Order Of The Illuminati" eine gelungene Investition für die Alte-Schule-Fraktion. (ROCK HARD 8 / 10)

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