Eigentlich ist diese Kritik ja völlig überflüssig, denn selten gab es über eine Band so gegenteilige Meinungen wie über CELTIC FROST - für die einen sind sie immer noch die Garagen-Punkband aus Hellhammer-Tagen, für die anderen längst die legitimen Venom-Nachfolger. Letzteren brauche ich auch nicht erst zum Kauf der LP zu raten, und bei den anderen nützt es sowieso nichts, wenn ich von gut eingesetzten Effekten, schnelleren und besseren Gitarrenläufen, originellen Intros, Texten, die sich vom übrigen Black Metal-Einheitsbrei abheben, und von einem aufwendigen Klappcover schwärme. Es reicht also wohl zu sagen, daß ich "To Mega Therion" für CELTIC FROSTs stärkste Scheibe halte und die Schweizer für mich die Band sind, die den durch Geschmacklosigkeiten und abgegriffene Klischees zerstörten Black Metal wieder interessant machen könnte (ROCK HARD 8,5 / 10)
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