1. Overthrow Ov The Sermon Ov God
Bordeaux
meets Stockholm. Etwa so lässt sich «Limb After Limb» kategorisieren. Die
Franzosen präsentieren uns nämlich mit ihrem dritten Album lupenreinen Schwedentod.
Dass
alle Bandmitglieder schon jahrelange Erfahrungen gesammelt haben, merkt man
sehr schnell, denn die Jungs verstehen ihr Handwerk. Aber das ist natürlich kein
Garant für ein gutes Album. Denn Death Metal Bands schwedischer Prägung gibt es
wie Sand am Meer. Iron Flesh verstehen es aber abwechslungsreiche und
facettenreiche Songs zu schreiben und dadurch eine eigene Identität zu schaffen.
Da gibt es die typischen schnellen Kracher wie den Titeltrack und «Sacrorum
Profanationem» oder es gibt epische Mid-Tempo Granaten wie das durch Streicher
einleitende Instrumental «Procession Of Living Cadabers» oder dem über 7
Minuten langen Kracher «Blessed Be The Creators».
Iron
Flesh verstehen es prächtig den Songs eine dichte und eindringliche Atmosphäre
einzuhauchen, die man so nicht alle Tage hört. Bestes Beispiel dafür ist der Oberknaller
«Honor In Death», der alle Trademarks der Band vereint. «Limb After Limb» ist ein
Pflichtkauf für Fans von Edge Of Sanity, Dismember und Gates Of Ishtar.


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