1. Voices
Was lange währt, wird endlich gut! 33 Jahre nach der Bandgründung kommt das erste Album der Kanadier in die Läden. 1990 in Quebec gegründet, wurden in zwei Jahren 4 Demos eingespielt, bevor 1994 die erste Auflösung erfolgte. Drei Versuche zur Reunion blieben dann erfolglos, aber seit 2019 scheint nun endlich etwas zu gehen. Die mittlerweile ergrauten Herren huldigen auf «As Empires Decay» ihren Helden Death, Gorguts, Obituary oder auch Pestilence. Die Grundessenz ist dabei klassischer Death Metal, gelegentlich wagt man aber auch einen Abstecher in die Technical Schiene oder lässt ein paar zünftige Thrash Attacken auf den Hörer los. Ein Pluspunkt ist dabei die druckvolle Produktion, sowie die klasse Schlagzeugarbeit von Simon Thibodeau, wie auch die Tatsache, dass die restlichen Jungs ihr Handwerk verstehen. Dabei haben es die Ahornblätter geschafft einige Abrissbirnen wie das thrashige «Burn The Scarecrow», das abwechslungsreiche «Massacre The Impure» oder den Stampfer «Pulseless» zu komponieren. Bahnbrechend oder innovativ ist die ganze Sache freilich nicht und die ganz grossen Kracher fehlen auch. So bleibt unter dem Strich ein solides Album, dass aber in der heutigen wahnwitzigen Veröffentlichungsflut wohl kaum für reissende Absätze sorgen wird. Fans der oben genannten Referenzbands sollten aber sicher reinhören.


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