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Strychnos - A Mother's Curse



Release Info: 2022 - Dark Descent - Full Length
Band Info: Dänemark - 1998 - Death Metal
Bewertung: 7


Songs:

1. Traumer
2. Blessed Be The Bastard Reign
3. A Mother's Curse
4. Horror Sacred Torture Divine
5. Regiments Of The Betrayed
6. Manus Nigra
7. Blind Eye Epiphany
8. The Doppelganger Stare

Das ging aber sehr lange! 25 Jahre dauerte es von der Bandgründung 1997 bis jetzt endlich das erste Album der Dänen erscheint. Ob sich das lange Warten gelohnt hat?

Die 8 tiefschwarzen Death Metal Songs werden dabei von einer brutalen, fiesen Kälte getragen, welche sich wie ein roter Faden durch das Album zieht. Die Produktion, die sehr rau daherkommt, untermauert diesen Eindruck noch. Die meisten Songs sind Up-Tempo, aber Strychnos verstehen es immer wieder diese Hochgeschwindigkeitsmaschine zu brechen. «Manus Nigra» ist das beste Beispiel, denn hier klingen Strychnos wie Dissection, während der Gesang mich gelegentlich an John Tardy (Obituary) erinnert. Hier versteht es das Trio perfekt mit dem Tempo zu spielen und mit einigen Spoken Words Passagen, wird das Stück zu einem abwechslungsreichen Highlight des Albums. Auch der Opener «Traumer» eignet sich als Anspieltip.

«A Mother’s Curse» ist ein solider Blackened Death Release geworden, dem die absoluten Granaten fehlen und deshalb nur für Genrefans, die alles haben müssen, interessant sein dürfte. Beim Artwork haben Strychnos dafür alles richtig gemacht. Es zeigt eine Interpretation einer Geschichte von Hans Christian Andersen.  




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