Das
ging aber sehr lange! 25 Jahre dauerte es von der Bandgründung 1997 bis jetzt
endlich das erste Album der Dänen erscheint. Ob sich das lange Warten gelohnt
hat?
Die
8 tiefschwarzen Death Metal Songs werden dabei von einer brutalen, fiesen Kälte
getragen, welche sich wie ein roter Faden durch das Album zieht. Die
Produktion, die sehr rau daherkommt, untermauert diesen Eindruck noch. Die
meisten Songs sind Up-Tempo, aber Strychnos verstehen es immer wieder diese Hochgeschwindigkeitsmaschine zu brechen. «Manus Nigra» ist das beste
Beispiel, denn hier klingen Strychnos wie Dissection, während der Gesang mich
gelegentlich an John Tardy (Obituary) erinnert. Hier versteht es das Trio
perfekt mit dem Tempo zu spielen und mit einigen Spoken Words Passagen, wird
das Stück zu einem abwechslungsreichen Highlight des Albums. Auch der Opener
«Traumer» eignet sich als Anspieltip.
«A
Mother’s Curse» ist ein solider Blackened Death Release geworden, dem die
absoluten Granaten fehlen und deshalb nur für Genrefans, die alles haben müssen,
interessant sein dürfte. Beim Artwork haben Strychnos dafür alles richtig
gemacht. Es zeigt eine Interpretation einer Geschichte von Hans Christian
Andersen.


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