Bewertung: 7,5
1. Planetary Disruption
Adriano
Ricci (Drums) und Jens Basten (Gitarre) dürften eingefleischten Death Metal
Fans nicht unbekannt sein, schliesslich spielen die beiden auch für Night In
Gales. Nun haben sie zusammen mit Adrian Eric Weiss (Gitarre) und Mark
Friedrichs (Gesang) die Band SubOrbital gegründet. Die Band orientiert sich
stark an frühere Pestilence und das ist ihrem Erstlingswerk «Planetary Disruption»
auch anzuhören.
Das
Label nennt dies «Cosmic Death Metal» was in erster Linie auf die Lyrik zielen
dürfte. Musikalisch würde ich es als Technical Death Metal mit progressiven
Elementen einordnen. SubOrbital spielen also Mucke, die sich mit einem Hördurchlauf
nicht abschliessend rezensieren lässt. Es braucht einige Stunden bis sich die Details
erschliessen und das Album die ganze Wirkung entfalten kann.
Allerdings
ist es mitnichten so, dass SubOrbital es nicht verstehen würden, die Prog
Anteile songdienlich zu verpacken. Songs wie «Gyroscope» oder «Sicknature Of
Galactic Imperium» gehen mächtig nach vorne und versprühen den Spirit des Death
Metal wie er Anfang der Neunziger von Bands wie Morbid Angel, Atheist und eben
Pestilence auf Platte gepresst wurde. Dabei besitzt die Band genug
Eigenständigkeit um nicht als Klon abgestempelt zu werden.


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