1. Thunderblood
Der
Vorgänger « Across The Line» wurde von Kritikern und Fans wohlwollend angenommen,
deshalb war die Spannung gross ob der Nachfolger die gesteigerte
Erwartungshaltung auch erfüllen kann. Der vierte Streich schimpft sich «Fatal
Encounter» und dürfte der Band einen weiteren Popularitätsschub geben.
Wenn
ihr Bands wie Ambush genauso im Regal stehen habt wie Yngwie Malmsteen,
Nocturnal Rites und Judas Priest, dann sei euch Air Raid wärmstens empfohlen.
Los geht’s mit dem Up Tempo Opener «Thunderblood», dass in dieser Form auch von
Saxon stammen könnte. «Lionheart» startet mit Painkiller-Gedenk Schlagzeug,
lebt dann von der fantastischen Gitarrenarbeit und einem Refrain der sich
schnell als Ohrwurm entpuppt. «In Solitude» und «See The Light» sind weitere
Granaten ehe das kurze Malmsteen-Gedenk-Instrumental «Sinfonia» die zweite
Hälfte einläutet. Die Schweden stricken dabei wie bei «One By One» geschickt Neoclassical
Elemente ein, ohne dabei aber zu sehr in komplizierte Songstrukturen zu
driften. Ausfälle sucht man auf «Fatal Encounter» vergebens, auch wenn die B-Seite
die Hitdichte der ersten vier Songs nicht ganz halten kann.


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