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Frozen Dawn - The Decline Of The Enlightened Gods



Release Info: 2023 - Transcending Obscurity - Full Length
Band Info: Spanien - 2006 - Black Metal
Bewertung: 9


Songs:

1. Mystic Fires Of Dark Allegiance
2. Spellbound
3. Black Reign Awaits
4. Frozen Kings
5. Wanderer Of Times
6. Oath Of Forgotten Past
7. Cosmic Black Chaos
8. The Decline Of The Enlightened Gods
9. The Fall Of Eons
10. Blinded By Lights, Enlightened By Darkness

Schwedischer Melodic Black Metal unterschreitet ja fast nie ein gewisses Qualitätsniveau und deshalb darf man auch beim vierten Album von Frozen Dawn eine gewisse Erwartungshaltung haben. Aber Achtung: Auch wenn hier schwedisch geprägter Black Metal gezockt wird, Frozen Dawn stammen nicht aus Skandinavien sondern von Spanien, welches nun nicht gerade für kalten Black Metal bekannt ist.

Frozen Dawn starten mit «Mystic Fires Of Dark Allegiance» fulminant, denn nach kurzem Eingeläut geht es rasant los. Aber die Spanier holzen nicht einfach alles nieder, sondern verpacken dermassen viel Melodie in die Songs, dass es einen von Anfang an packt. «Spellbound» ist ebenfalls ein Beispiel für einen dieser Schnellzug Songs, die aber immer wieder von fast schon klassischen Metal Akzenten aufgepeppt werden. Die Stärken der Spanier zeigen sich dann in Hymnen wie «Black Reign Awaits» oder «Frozen Kings» die einem so schnell nicht mehr aus dem Kopf gehen. Für Abwechslung sorgt der balladesk startende Titeltrack der sich in eine epischen Black Metal Stampfer steigert. Unnötig ist auf dieser Scheibe nur das Outro, dem aber noch «Blinded By Light, Enlighteded By Darkness» folgt. Hier huldigen Frozen Dawn einer ihrer grossen Helden: Necrophobic.

Wer nach Innovation lechzt ist hier falsch. Frozen Dawn huldigen Bands wie Dissection, Necrophobic und Thulcandra, ja mir fallen hier sogar noch die legendären Gates Of Ishtar ein, vor allem was die Melodien angeht. Wenn ich solche starken Alben höre, kann pfeife ich auf fehlende Innovation und ich bin mir ziemlich sicher, dass Frozen Dawn’s Werk auch am Ende des Jahres in meiner Jahresbestenliste auftauchen wird. Zum Schluss gibt es noch Tadel für das Label: Eine klasse Platte, ein grandioses Artwork und kein Vinyl? Grummel!




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