1. OCD
2. Patterns In The Chaos
Man
Must Die stammen aus Glasgow, Schottland und veröffentlichen mit «The Pain
Behind It All» ihr erstes Album seit 10 Jahren. Trotz dieser langen Pause ist
es bereits das fünfte Werk der seit 2002 existierenden Truppe.
Es
ist schon erstaunlich, dass ich von Man Must Die bisher gar nichts wusste,
geschweige denn überhaupt den Bandnamen kannte. Das mag sicher auch daran
liegen, dass die Band meist bei kleinen Labels unter Vertrag stand. Beim Recherchieren
fand ich übrigens allein 253 Metal Bands mit «Man» im Namen. Aber kommen wir
zum Wichtigen, nämlich was die Schotten zu bieten haben. Die zocken nämlich technischen
Death Metal, der ziemlich räudig und wütend, aber trotzdem tight daherkommt. Dabei
sticht der brutale Gesang von Joe McGlynn und das unglaubliche Drumming von
Tony Corio heraus und die fette Produktion lässt das Album sehr wuchtig aus den
Boxen dröhnen. Als Highlights entpuppt sich der atmosphärische Titeltrack, der
auch von Pantera Riffs nicht Halt macht und dabei einen höllischen Groove vom
Stapel lässt. Ihr wollt es lieber schneller? Das bieten die Briten auch zur Genüge,
hört euch «In The Hour Before Your Death» oder das eingängige «Clickhate» an. «Enabler»
schlägt zuerst balladeske Töne an, kommt dann aber schnell in Fahrt und glänzt
mit geilen Riffs und Solos. Das nächste grosse Highlight folgt mit «War Is My Will»
das mit einem Mitsing-Refrain und mächtigen Thrash-Salven überzeugt.
Abschliessend
lässt sich sagen, dass Man Must Die sehr viel richtig gemacht haben und dafür
sorgen, dass sich der Name in meine persönliche Metal-Enzyklopädie im Hirn
eingebrannt haben.


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