Bewertung: 7
1. Sunder The Earth
Wirklich
produktiv ist die Truppe aus Helsingborg nicht gerade. Seit der Gründung 2012
hat man mit dem neusten Output gerade mal drei Alben geschafft. Die ersten
beiden Werke sind mir nicht bekannt, weshalb ich gespannt war, was mir die vier
Herren und die Dame (Maria, Bass) mir hier kredenzen.
Schwedischer
Death Metal der alten Schule steht auf der Fahne der Schweden, mit einem Auge
immer Richtung Carcass, Bolt Thrower oder Autopsy. Leider können mich Bastard
Grave nicht restlos überzeugen, auch wenn Songs wie «Nectrotic Ecstasy» mit
seinem Funeral Doom Part oder der Titeltrack durchaus einen gewissen Reiz haben.
Die Platte ist barbarisch, dreckig und auf ihre Weise brutal, vor allem was den
Gesang angeht. Die Band bewegt sich viel im Mid-Tempo Bereich, aber natürlich
kommen auch Blastbeats Fans auf ihre Kosten. Von der Klasse von Bolt Thrower
(Mid-Tempo Groover) oder Carcass (Riffs) ist man allerdings ziemlich weit
entfernt, weshalb Fans auch gleich zum Original greifen können. Was den
Hörspass ausserdem bremst, ist der manchmal scheppernd klingende Schlagzeugsound.
Ansonsten verstehen Bastard Grave ihr Handwerk und liefern solide, aber eben
auch durchschnittliche Kost ab.


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