1. Beyond The Fear
Na,
was denn nun? Handelt es sich hierbei um eine EP oder um das zweite Album der
Spanier nach dem 2016 erschienenen «Rebirth Of Hate»? Das Label spricht von
einem Opus, Metal Archives von einer EP.
Sechs
Songs, 28 Spielminuten. Das die nackten Fakten. Egal, denn egal wie man das
Album nun listet, was zählt ist das Ergebnis. Death Metal mit Metalcore und
Thrash Einflüssen steht auf der Flagge der Iberer. So schallen Songs wie «Rise
From Oblivion» oder «The Monster Inside» knallhart und gut produziert durch die
Boxen. Musikalisch ist das ganze auf gutem Niveau angesiedelt , auch wenn mir
die Metalcore Parts wie beim Opener nicht ganz so zusagen. Die grösste Schwäche
von «From Tears To Vengeance» ist allerdings der Gesang. Die Growls werden rasch
ziemlich monoton und der Cleangesang ist sogar ein echter Ablöscher. Da Sänger
Christian Juarez zusammen mit seinem Bruder Daniel (Gitarre) die Band gegründet
hat, wird sich am Mikro wohl auch keine Veränderung anbahnen.
Wer
die Mischung aus Death / Thrash und Metalcore mag, sollte ein Ohr riskieren. Am
Schluss kann ich der Scheibe aber leider nur ein durchwachsenes Zeugnis
ausstellen.


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