1. Iron Times
Auf
jeden Fall klingen die Deutschen wie ein schnellerer Hybrid aus Bolt Thrower
und Asphyx wenn auch deutlich schwarzmetallischer. Der Opener ist eine
Botschaft nach Russland. Müsterchen gefällig aus dem Refrain? «Iron Times –
Steel Meets Steel – Europe’s Burning – Into The Depths Of Hell ». Die Wut
kanalisiert sich dabei in fiesen Riffs, fetten Schlagzeugsound und der garstigen
Stimme von Grewe. Bei Songtiteln wie «The Battle Rages On» (kein Deep Purple Cover…),
«God Of War» oder «Maschinenkrieg» fällt die lyrische Verbundenheit zu Bolt
Thrower auf, am Schluss huldigt man der englischen Legende mit einem gelungenen
Cover von «Mercenary».
Keine Frage, «Iron Times» ist nichts für Zartbesaitete. Vielmehr ist es ein Zeitzeugnis einer schwierigen Epoche in Europa. Der kompakt wirkende Longplayer wird seine Fans nicht enttäuschen (auch wenn ich mir musikalisch noch mehr Knaller vom Stile des eingängigen «Steel Legions» gewünscht hätte) und dürfte auch den einen oder anderen neuen Anhänger dazugewinnen.


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