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Nervochaos - Chthonic Wrath



Release Info: 2023 - Emanzipation - Full Length
Band Info: Brasilien - 1996 - Death Metal
Bewertung: 6


Songs:

1. Son Of Sin
2. Chaos Prophets
3. Kill For Pleasure
4. Taphephobia
5. Tomb Mold
6. Lullaby Of Obliveration
7. Torn Apart
8. Arrogance Of Ignorance
9. Avant-Garde
10. Falling
11. Descending Into Madness
12. Perpetual War
13. Ouroboros
14. Weed Smoker's Dream

Hoppla, die Brasilianer von Nervochaos scheinen einen kreativen Schub zu haben, denn «Chthonic Wrath» ist das vierte Album seit 2019, dazu gab es noch eine EP. Die Geburt dieser Death Metal Urgesteine datiert auf 1996 in Sao Paulo. Lauschen wir doch mal, was der elfte Longplayer zu bieten hat.

14 Songs im Stil von Possessed, Morbid Angel oder Sinister wie das Label meint und damit liegen sie nicht mal falsch. Die Songs bewegen sich in der Regel zwischen drei und vier Minuten, sind knackig gehalten und brettern meist direkt los, wie der - von einem Urschrei eingeleiteten – Opener «Son Of Sin». Die Band guckt dabei auch über den Tellerrand und lässt auch Machine Head oder Slayer Riffing zu. «Lullaby Of Obliteration» startet mit lupenreinen Doom, steigert sich aber in Sachen Geschwindigkeit und damit in gewohnte Gefilde. Was bei Nervochaos auffällt ist, dass viele Songs mit interessanten Ideen anfangen, sich dann im Verlaufe der Songs aber in immer das immer gleiche Strickmuster entwickeln. Sprich, eine gewisse Eintönigkeit ist leider vorhanden. Dazu kommt die recht dumpfe Produktion, die leider recht matschig daherkommt. Das Endergebnis ist also durchwachsen. Schlecht ist die Darbietung auf keinen Fall, aber wirklich hinter dem Ofen hervor, holt man mit dieser Scheibe auch keinen. 




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