Neues
Lebenszeichen der Jungs aus Ungarn. Neun Jahre nach der EP «Beneath The
Cemetary» gibt es nun das erste komplette Album namens «Cadaveric Retribution»
zu erwerben.
Das
Rad, respektive den Death Metal erfinden Coffinborn mit diesem Album definitiv
nicht. Der Opener «Self-Mutilation Of The Soul» ist ein reines Instrumental und
definitiv falsch platziert und überflüssig. Mit «Undead Ceremony» geht es dann
richtig los. Schwere und dunkle Riffs und dazu der ultratiefe Gesang von
Disguster. Sofort kommen Einem Bands wie Asphyx oder Autopsy in den Sinn, die
Klasse der beiden erreichen Coffinborn natürlich nicht. Mit «Flesheater» folgt
der stärkste Song, der mit einem eindringlichen Groove anfängt und dann an
Tempo gewinnt. In eine ähnliche Kerbe schlägt «Infernal Entombment»,
ausgestattet mit einem absoluten Killerriff. Wer seinen Death Metal übrigens schnell
mag, der dürfte an Coffinborn wenig Freude finden, denn meist bewegt man sich im
langsameren, fast doomigem Death. Double Bass Attacken sind daher eher die
Ausnahme.
Insgesamt
ist «Cadaveric Retribution» ein solides Werk geworden, dass für Fans von obgenannten
Referenzbands von Interesse sein könnte.


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