1. Galactic Overture
Die Bandgründung geht auf eine Begegnung an einem Cirith Ungol Konzert in Helsinki zurück, als Dimi (Ranger) und Iiro (Septure) beschlossen eine Band zu gründen. Emissary waren geboren und nun mit einer Debüt-EP am Start.
Es dürfte klar sein, dass ein
Besuch bei Cirith Ungol nicht dazu führt eine Black Metal Band zu gründen.
Klassischer, tief in den 80er verwurzelter Heavy Metal in der Tradition von
Bands wie Sacred Blade, Helstar oder Agent Steel. Grosse Kreativität beweisen
die Finnen sowohl beim Bandnamen (wieso diesen Bandnamen, wenn es schon sechs
andere Emmissary gibt?) wie auch beim Artwork (man stehe im Wald und nehme
etwas grünen Rauch) nicht wirklich. Die Musik wäre nicht schlecht, wäre da
nicht die unterirdische Produktion. Das Ganze erinnert mich mehr an ein Demotape
in den 80ern als an ein zeitgemässes Tondokument. Sicher hat das die Band aber
genau so gewollt denn auch Ranger, die Hauptband von Dimi, hat auf ihrem
neusten Werk diese Retro-Produktion.
Die Songs sind grösstenteils
okay, reissen mich aber zu selten aus dem Hocker. Es gibt da draussen so viele geile
Underground Kapellen, speziell im klassischen Sektor wie Aquilla, Air Raid,
Enforcer, Axe Crazy, Ambush, Skull Fist, Screamer oder den einheimischen Sin
Starlett (um nur ein paar zu nennen). Emissary reihen sich aber nicht in diese
Riege ein.


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