1. Argus Eyes
Killer, eine Band die man kennen muss oder kennen sollte? Eine Band die ihre Gründung vor 43 Jahren erfahren hat und nun ihr achtes Studioalbum samt einer Best Of auf den Markt bringt. Sorry, aber ich hab das Trio nie auf dem Schirm gehabt. Darum musste ich erstmal damit vertraut machen und hab mir das Best Of reingezogen. Also beginne ich mal anders rum und beginne mit der zweiten Disc. Musikalisch haut das Ganze dann mit „Ready for Hell“ wie ein wenig „Motörhead“ rein und das auch stimmlich. Danach könnten es auch „Saxon“ oder auch „Judas Priest“ sein. Und ein wenig in den Punk geht es auch. „Secret Love“ hebt sich dann etwas vom bisher gehörten ab. Toller Song der teilweise in den Midtempo Bereich mit ausgeprägtem Gitarrenspiel geht. Mit „Wall Of Sound“ gibt es dann wieder voll auf die zwölf. „Motörhead“ lassen abermals grüßen. Bei „Bodies and Bones“ geht’s dann Riff-Mäßig im Stil von „Black Sabbath“ weiter. „Broken Silence“ hebt sich dann wieder ein wenig ab, aber ansonsten bleibt sich die Band n ihren Stilmixen treu und bietet somit auch keine großen Überraschungen bei Rest der Best OF. Den Abschluss der Best Of ist dann den Ursprüngen gewidmet. „Back To The Roots“. Für mich genau der Punkt, zur ersten Disc zu wechseln und zu hören ob sich die Band dabei selbst treu geblieben ist. Also höre ich jetzt mal „Hellfire“ fürs „Hellfire-Magazin“. Mit „Argus Eyes“ präsentieren sich die Jungs noch ziemlich unverändert. Könnte der Song auch aus der bisherigen Schaffensperiode entstammen. Etwas, dass auch auf „Money“ zutrifft. Guter Speed und schönes Solo. Stilbruch oder Weiterentwicklung? Die Frage stellt sich mir beim Hören von „Cuts me like a Knife“. Der Song kommt richtig gut rüber, ist jedoch sowas von Blues lastig und Soli überfrachtet, dass ich mich frage, ob das noch „Killer“ ist oder eine andere Band. „Rat Race“ geht dann wieder eher in die Richtung, die man erwartet. Allerdings scheint der Song nicht so optimal abgestimmt zu sein, da der Gesang so ziemlich in der gleichen Line ist wie der Sound, hebt sich also nicht so richtig hervor. „Different Worlds“ ist dann ein eher ruhiger Song und hebt sich dadurch wieder vom bisher gehörten ab. Aber der Song hat was, geht ins Ohr. Der Titelsong „Hellfire“ bringt dann wieder alte Härte ins Spiel, kann mich jedoch nicht so richtig überzeugen. Danach geht es wieder in Richtung Bluesrock weiter. Der Speed wird runter geschraubt, dafür kommt der Gesang stärker rüber. Wer es dann doch lieber etwas Härter mag wir mit „War at Home“ bestens bedient. Sind das doch die „Killer“, die man von früher kennt. So geht es dann bis zum Ende weiter, wobei „In A Dream Within A Dream“ nochmal aus dem Rahmen fällt. Eine Ballade. Ein Song, der durch seine Soli und seinen Gesang überzeugt. Für mich persönlich ein Highlight auf dieser Scheibe. Die Killer haben sich verändert. Ob zu Vorteil oder Nachteil mag ich nicht für andere entscheiden. Für mich persönlich ist die Weiterentwicklung durchaus hörenswert. (HELLFIRE 7 / 10)


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen