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Mezzrow - Summon Thy Demons



Release Info: 2023 - Fireflash - Full Length
Band Info: Schweden - 1987 - Thrash Metal
Bewertung: 8,5    


Songs:

1. King Of The Infinite Void
2. Through The Eyes Of The Ancient Gods
3. Summon Thy Demons
4. What Is Dead May Never Die
5. De Mysteriis Immortui
6. Beneath The Sea Of Silence
7. On Earth As In Hell
8. Blackness Fell Upon The World
9. Dark Spirit Rising
10. The End Of Everything

Braucht die Welt eine Reunion einer Band die 1990 ihr Debütalbum «Then Came The Killing» veröffentlichte, eher minimal erfolgreich waren und sich wenig später wieder auflöste? Nun, die Erwartungshaltungen bei solchen Geschichten sind bei mir jeweils eher tief, aber das herrlich kitschige Artwork macht dann halt wieder Lust sich mit dem Comeback namens «Summon Thy Demons» zu befassen. 

Wer auf kompromisslosen Thrash wie Sodom oder Destruction steht, wird dieses Album kaum in sein Herz schliessen, denn die Schweden scheuen sich nicht Ausflüge in den klassischen und sogar in den Power Metal zu unternehmen. Am ehesten erinnern mich Mezzrow Anno 2022 an die Dänen von Artillery und vom Gesang an Testament. Schon der Opener «King Of The Infinite Void» zündet mit messerscharfen Riffs und einer Rythmik und Eingängigkeit die nicht selten an die obenerwähnten Testament erinnert, während «Through The Eyes Of The Ancient Gods» auch Parallelen zu Slayer (zur Zeit des Seasons Of The Abyss Albums) aufweist. «What Is Dead May Never Die» hat einen Refrain, der genau so gut auch von Rage stammen könnte. Ihr seht schon, Mezzrow fischen in vielen Gewässern, machen dabei aber nicht den Eindruck einer Combo, die nur abkupfert, sondern auch versucht eigene Akzente zu setzen. 

Das Ganze ist natürlich nicht wirklich originell aber es macht einfach Laune! Starke Solos, melodiöse Riffs und der geile Gesang von Sänger Uffe Pettersson machen in Summe in Sachen Thrash bisher eines der besten Alben 2023 und sorgt für eine echte Überraschung. Kein Wunder bekam die Band einen Slot am Keep It True Festival 2023.




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