1. At Break Of Dawn
Die
Schweden von Saint Deamon standen auf ihren drei bisherigen Alben für Power
Metal der Oberklasse. Nun sind sie wieder da und die Vorfreude bei mir steigt
schon, bevor ich überhaupt die Play Taste gedrückt habe. «League Of The Serpent»
nennt sich das Teil und soll laut Sänger Jan Thore «so geschrieben worden sei,
wie wir damals das Debüt gemacht haben. Alle Songs sind neu und frisch!».
Die
Band hat mich mit ihrem Mix aus Thunderstone, Stratovarius, Sonata Arctica und
HammerFall auf den drei Vorgängern begeistert und man kann der Band auch nach
diesem Album attestieren, dass sie ihrem Stil treu geblieben sind. Der Opener «At
Break Of Dawn» lässt schon mal unwiderstehlich los mit Keyboards (die aber immer
sehr songdienlich eingesetzt werden), Doublebass und einem Refrain, der sich
sofort festsetzt. Power Metal Herz was willst du mehr? Der Titeltrack entpuppt sich
als galoppierende Up-Tempo Nummer und Chören im Refrain, wogegen «The Final Fight»
ein Mid-Tempo Stampfer mit grandioser Melodie ist und auch hier ist der Chorus
ein Volltreffer. Schön in der Mitte des Albums folgt mit «Raise Hell» das Album
Highlight, einfach nur göttlich, was die Schweden hier fabrizieren, live dürfte
das Ding so was von abgefeiert werden.


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