Alphabet

Dying Phoenix - Winter Is Coming



Release Info: 2023 - El Puerto - Full Length
Band Info: Deutschland - 2011- Symphonic Metal
Bewertung: 6        


Songs:

1. Valar Morghulis
2. Weaver Of Lies
3. Who Owns The North
4. Saturnine Days
5. Mother Of Dragons
6. All Men Must Die
7. Dead Faces Blue
8. All For The Throne
9. Attack The Wall
10. Deep Down Below
11. The Wild
12. Valar Dohaeris

Fans von Symphonic Metal wurden in diesem Jahr bisher verwöhnt. Die neuen Alben von Ad Infinitum, Xandria, Delain, Beyond The Black oder Walk In Darkness sind allesamt sehr gelungen. Nun schickt sich mit den Berlinern Dying Phoenix eine weitere Combo daran, den Thron von Nightwish oder Within Temptation zu erobern. 

«Winter Is Coming»? Bestimmt, aber dann doch lieber erst den Sommer geniessen. Es handelt sich bei diesem Album übrigens um ein Konzeptalbum mit dem Thema «Game Of Thrones». War ja nur eine Frage der Zeit, bis sich eine Band darauf stürzen würde, es bietet ja auch genügend Stoff, auch für weitere Alben. Dying Phoenix verlassen sich dabei nicht nur auf eine Sängerin (Erica Bianca) sondern auch auf zwei Männerstimmen (Pat St. James und Moran Magal). Musikalisch kann man allerdings nur bedingt überzeugen. Der Opener «Weaver Of Lies» ist nett, bleibt aber nicht länger im Gedächtnis. Leider gibt es mehr als eine Handvoll solcher Songs, die einfach ohne grosse Höhepunkte dahinplätschern. Starke Momente wie «Who Owns The North» oder «All For The Throne» bleiben die Ausnahme, dies obwohl die Stimmen gut harmonieren und eine wohlige Wärme ausstrahlen und die Band versucht für Abwechslung zu sorgen, indem man gerne mit dem Tempo spielt. Was mir gefällt, ist das der Sound nicht mit opulenten Orchesterpassagen zugekleistert ist, sondern man dieses Element sehr gezielt einsetzt und so Platz für Riffs und Härte lässt. Minuspunkte gibt es dafür für das kitschige, etwas billig wirkende Artwork.

Game Of Thrones Fans dürften trotzdem Gefallen an der Scheibe finden, sofern sie mit dem Genre etwas anfangen können. Der Rest holt sich ein nettes, aber unspektakuläres Album in die Sammlung, das den Vergleich mit oben genannten Bands recht klar verliert. 




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Popular Posts