Bewertung: 8,5
Das Label spricht vom 12. Album dieser deutschen Thrash Legende. Metal Archives listet komischerweise nur 11 Studio Alben. Volker Fredrich alias «Freddy» ist das einzige Gründungsmitglied und seit 1983 an Bord. So viel sei verraten: Neben der ebenfalls im April erschienenen Mezzrow Scheibe «Summons Thy Demons» dürfte auch «Constant To Death» ziemlich viele Freunde finden.
Necronomicon präsentieren sich
deutlich variabler als auf den Vorgängern. Noch immer wird uns eine Mischung
aus Thrash, Power Metal und Punk serviert, aber das Mahl ist deutlich
ausgewogener und kreativer geworden, ohne dabei aber an Biss zu verlieren. Der
Titeltrack ist mit seinem galoppierenden Riff und der sich steigernden Intensität
ein perfekter Opener. Das eingängige «Redemption» ist ebenso ein Knaller, wie
das atmosphärische «The Guilty Shepherd» oder das furiose «Black Rain». Die Mischung
aus Highspeed Attacken, rhythmischen Mid-Tempo Parts und intensiven Mitsingparts
wie bei «Bloodrush» machen aus «Constant To Death» ein Album, dem Fans von
Overkill, Tankard, Slayer und Kreator eine Chance geben sollten. Es bleibt zu
hoffen, dass Freddy und Co. auch live wieder vermehrt zu sehen sind. Das fette
Material auf der Scheibe schreit förmlich nach der Bühne.


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