Bewertung: 7
1. Persistent Torment
Diese Band brauchte zwei Anläufe um Fuss zu fassen. Bereits 1986 gegründet, war nach einem Demo und zwei Jahren bereits wieder Schluss. 2008 wurde der zweite Anlauf gestartet, scheinbar fruchtet seither die Zusammenarbeit, schliesslich ist «Tartaros» bereits das dritte Album.
Von der ursprünglichen
Besetzung sind Sänger Fabian Frey und Gitarrist Lasse übrig, die seit 2011 von
Bassist Samuel Maier und seit 2018 vom Schlagzeuger Patrick Loritz ergänzt werden.
Vom Sound der ersten Tage wich man aber keinen Zentimeter ab, es wird roher
Death Metal der alten Schule gezockt. Meist sind Convictors schnell unterwegs
und glänzen dabei mit der starken Gitarrenarbeit, zu hören beispielsweise bei «Malicious
Rampage» oder «Civitas Diaboli». Solche Momente könnten das Album durchaus noch
mehr brauchen, denn auf der Gegenseite stehen mit «Lobotomy» oder «Persistent
Torment» Songs, die zwar durchaus für wippende Füsse sorgen, aber eben auch nur
im Kurzzeitgedächtnis verbleiben. Ansonsten verstehen die Jungs es hervorragend,
die tödliche Atmosphäre zu schaffen, für die der Death Metal anfangs stand. Pure
rohe Zerstörung und alles abräumend was einem in den Weg gelangt. «Tartaros» ist also ein Album, das durchaus seinen
Reiz hat, aber die Scheibe als Pflichtkauf zu deklarieren, halte ich dann doch
für übertrieben. Spass macht das Teil aber allemal.


Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen