1. Sword & Sorcery
Kreativer Kopf hinter Prydain ist Austin Dixon, ehemaliger Gitarrist der amerikanischen Power Metaller Sonic Prophecy. Bekanntestes Gesicht ist aber sicher Firewind Ikone Bob Katsionis, der das Album auch gleich produzierte. Das Debut bietet episch angehauchten Power Metal der europäischen Prägung, mit einem Schuss amerikanischer Epik garniert.
Man nehme einige Ritter und
einen feuerspeienden Drachen auf das Artwork und schon ist mein Interesse geweckt.
Schon so manche CD landete so als Blindkauf in meiner Sammlung. Bekanntlich ist
aber die Verpackung allein noch kein Garant für gute Musik. Nach dem
Intro/Instrumental «Sword & Sorcery» geht es mit dem Titeltrack richtig
los. Doublebassgewitter und jede Menge Kitsch machen den Songs zum idealen Opener,
was hingegen fehlt ist ein Refrain, der sich in die Gehörgänge frisst. Ein
Umstand der sich leider durch das ganze Album zieht. Da sind zwar nette Melodien
zu vernehmen, wie beispielweise bei «Way Of The Forest» oder «Ancient Whispers»,
aber auch nach mehreren Durchgängen bleibt relativ wenig hängen. Dazu kommt der
Umstand, dass die drei kurzen Instrumentale den Hörfluss bremsen. Da auch der
überlange Track «Kingdom Fury» ein kurzes Outro bietet, sind die letzten vier
Minuten des Albums schlicht langweilig. Keine Frage, Prydain haben durchaus
Potential, können aber nicht über die ganze Albumlänge überzeugen.


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