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Springsteen, Bruce - Born To Run



Release Info: 1975 - CBS - Full Length
Band Info: USA - 1972 - Rock
Bewertung: 7,5


Songs:

1. Thunder Road
2. Tenth Avenue Freeze Out
3. Night
4. Backstreets
5. Born To Run
6. She's The One
7. Meeting Across The River
8. Jungleland

Ob das dritte Album "Born to run" im Vergleich zu den ersten beiden "Greetings from Asbury Park, N.J." und "The wild, the innocent an the E-Street shuffle" wirklich das bessere ist, darf diskutiert werden. Eindrucksvoll waren alle drei. Daß es das wichtigere ist, steht außer Zweifel. Keineswegs nur, weil es Springsteen in erfolgreiche Höhen katapultierte, die er fortan noch weiter ausbauen und halten sollte, sonder weil er sich mit diesem Album selbst definierte. Auch wenn die Klangwelt Springsteens natürlich erheblich breiter gefächert ist, als in den vierzig Minuten dieser Platte zu hören, er im Laufe der Jahrzehnte Alben gemacht hat, die vollkommen anders gelagert waren, so taugt das Album durchaus auch heute noch, jemandem Springsteen im Kern vorzustellen. Hör Dir die Scheibe an und du weißt wer dieser Typ ist, den alle respektvoll den Boss nennen. Sie ist heute noch repräsentativ. Mit "Born to run" hat Springsteen das Brüllen, wofür ihn Kritiker wohl noch ewig anfeinden werden, kultiviert, es zu seinem absoluten Markenzeichen gemacht. Auf den oben erwähnten ersten beiden Alben ging es zwar auch nicht zimperlich zu, auch da wurde gerockt, aber mehr (und übrigens ganz wunderbar) experimentiert, doch auch bei den härteren Passagen ließ Springsteen damals die Handbremse noch nicht ganz los. Erst seit diesem Album, verzieht sich, wenn es laut wird, sein Gesicht wie von unglaublichen Schmerzen verzerrt und es entsteht der Eindruck, daß das Mikrophon vor ihm auf der Bühne nur noch Bühnen übliche Dekoration darstellt und eigentlich nicht wirklich gebraucht wird. Nicht alle acht Lieder der Platte waren im Sinne der Single-Charts große Hits, aber dennoch sind ausnahmslos alle acht Songs des Albums Springsteen-Klassiker geworden, die im Laufe der Tourneen und Konzerte bis heute immer wieder in der Set-List auftauschen. Einige wirklich immer, ohne sie wäre ein Springsteen-Konzert überhaupt nicht denkbar. (AMAZON)

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