1. Ruins, My Dying World
Der
pakistanische Sänger Asim Searah (Damnation Plan, Ex-Wintersun) hat sich mit
Gitarrist Stanley Robertson (Asenblut) und Drummer Phillipp Wende (Temple
Koludra) zusammengetan und The Circle ins Leben gerufen. Vor zwei Jahren
brachte man in Eigenregie das Debüt «Metamorphosis» auf den Markt, nun hat man einen
Deal mit AOP Records abschliessen können, um das zweite Album «Of Awakening»
nachzulegen.
Die
Band hat sich gleich selbst nennt ihren Stil «Art Metal», was eigentlich ziemlich
genau umreisst, was den Käufer erwartet. Black Metal, Doom, Symphonic, Ambient
und eine Prise Prog wurden zu einem diabolischen Mix gemischt und in 5 Songs
gepackt, die einen nicht so schnell wieder loslassen. Der Opener «Ruins, My Dying
World» startet sehr atmosphärisch, um später in wilde Blast Beats Orgien, Cleangesang
im Chorus und symphonischen, bittersüssen Melodiebögen aufzugehen. Der Titeltrack
glänzt mit einer grandiosen Violinen Einlage von Tim Charles von Ne Obliviscaris,
der dem sonst schon guten Song mit seinen melancholischen Tönen noch die Krone
aufsetzt. Mit «Afflux» folgt der ruhigste Song, der zuerst von seiner doomigen,
düsten Atmosphäre lebt und zum Schluss mächtig episch ausklingt. «Reign Of The
Black Sun» bietet einen Wechsel zwischen Klargesang und brutalen Vocals und
abgeschlossen wird dieses starke Werk vom längsten Song «Ashes And Fading Tides»,
welches nochmal alle Stärken der Band bündelt.
The Circle ist mit «Of Awakening» ein schlüssiges, atmosphärisch dichtes und vor geilen Melodien strotzendes Album gelungen und wird Fans von symphonischem Black Metal mehr als zufrieden stellen.


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