1. New Millenium
2. You Not Me
3. Peruvian Skies
4. Hollow Years
5. Burning My Soul
6. Hell's Kitchen
7. Lines In The Sand
8. Take Away My Pain
9. Just Let Me Breathe
10. Anna Lee
11. Trial Of Tears
Es ist wahrlich nicht leicht für eine Band, wenn man mit Vorgänger-Alben wie When Dream And Day Unite und Awake die Meßlatte so hoch gelegt hat, daß man selbst diese Hürden nicht mehr überspringen kann. Dream Theater sind längst Synonym für eine kommerziell erfolgreiche Arbeit im sonst eher wenig verkaufsträchtigen Progressive-Rock-Metier. Awake war ein Millionseller, danach kämpfte die Band jahrelang mit Business- und Line-Up-Problemen, um 1997 mit Falling Into Infinity ein weiteres gutklassiges, allerdings auch technisch zu verspieltes Album auf den Markt zu werfen. Die Highlights des fast 80minütigen Werkes liegen in den ruhigen Momenten, in denen man Einflüsse von anderen Stilrichtungen zitiert. So besitzt "Peruvian Skies" einen überdimensionalen Pink Floyd-Einschlag, während beispielsweise das ruhige "Hollow Years" mit Sting-Influences prahlt. Ansonsten legen die fünf ehemaligen Musikstudenten natürlich Wert auf anspruchsvolle, verschachtelte, teils überlange Progressiv-Stücke, denen es allerdings manchmal an Melodie und vor allem an Seele fehlt. Falling Into Infinity wirkt auch konstruierter und statischer als die Vorgänger-Alben und besitzt einfach nicht die Güteklasse, die man von einer Band dieses Kalibers erwarten muß. (AMAZON)


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