1. The Blaze
Das
Label spricht von einer der besten Extreme-Metal Bands im Underground. Tja, das
ging wohl an mir vorbei, denn dies ist mein erster Kontakt mit der Band aus Philadelphia,
die seit 2009 in gleicher Konstellation musiziert und mit «Ontological
Mysterium» ihr 5. Werk vorstellt. Herzstück der Band sind die Brüder Jamie und
Matt Knox an der Schlagbude, respektive an der Gitarre und Gesang.
«The
Blaze» eröffnet die Scheibe, kann mich aber nicht abholen, weil der Song sich
irgendwie nicht entscheiden kann ob er ein Intro oder ein Song sein will. Mit
dem über siebenminütigen «Chrysopoeia» folgt der längste Track der Scheibe, welcher
mit melodiösen Gitarrenleads und vielen Ideen daherkommt, aber auch etwas überfrachtet
wirkt, denn neben den Solos versucht man es mit Cleangesang, progressiven Riffs,
technischen Elementen und fiesen Growls. «Neon Leviathan» ist dann eine regelrechte
Prog-Death Abrissbirne, während das Instrumental «Aurora Neoterica» ein psychedelischer
Trip ist. Tja, so geht das eigentlich immer weiter und Horrendous lassen mich
etwas ratlos zurück.
Die
Amerikaner verwursteln auf ihrem neusten Album einfach zu viele Einflüsse und
lassen so den roten Faden arg vermissen. Spielerisch haben die Jungs einiges zu
bieten und bestimmt finden sich genug Metalheads die mit dieser Art Musik mehr
anfangen können als ich. Als Referenz seien mal die späteren Werke von Death
und Pestilence genannt.


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