1. Dark Wings Of Deception
Auf
die Kanadier ist seit mittlerweile 32 Jahren Verlass. In regelmässigen
Abständen wird für Death Metal verlässliche und qualitativ erstklassige Kost
serviert, so auch mit dem mittlerweile 15. Streich namens «Goliath». Einen
Wechsel gab es an den Drums wo nun James Payne (Hiss From The Most) nun sitzt,
welcher gleich bei seinem Einstand einen formidablen Job macht.
«Goliath»
ist erneut ein Manifest von einem Death Metal Album geworden. Voller Wut, stets
bretthart, aber mit genügend Melodie um gerade noch als Melodic Death
durchzugehen. Die Band spart dabei nicht an Geschwindigkeit, wie beim Opener
«Dark Wings Of Deception» oder beim Überschallsong «From The Land Of The Living
To The Land Of The Dead», bei der James alles aus den Drums rausholt, was wohl
noch menschlich möglich ist. Daneben gibt es aber auch mörderische Stampfer wie
«Bringer Of Vengeance» oder «Gravestones & Coffins». Doch auch frische
Einflüsse gibt es auf «Goliath», wie das atmosphärische «The Redeemer» oder das
mit Gänsehautriff versehene «The Sacrifice Of Truth». Die Produktion ist
erstklassig (ebenso wie das Artwork!), so dass die unfassbaren Doublebass
Attacken absolut tödlich aus den Boxen poltern.
Ja,
auch mit dem 15. Album liefern Kataklysm ihren Fans, wonach sie dürsten. Die
Canucks haben es einmal mehr geschafft, die genau richtige Mischung aus
Melodie, Härte und Wut zu finden und festigen ihren Status als Qualitätsband scheinbar
mühelos.


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