Bewertung: 8
Bei
den Schweden von Sodomisery hat sich im Vergleich zum Debüt von 2020 einiges
geändert. Mit neuem Logo und neuem Sound fährt man auf dem neuen Output
«Mazzaroth» nun eine andere Schiene. Irgendwo zwischen Death, Black und
klassischem Metal angesiedelt, fällt vor allem die Hinzunahme des Keyboards
auf, womit die Songs eine ganz andere Atmosphäre erfahren, die des Öfteren an
Kapellen wie Dimmu Borgir oder Cradle Of Filth erinnern.
Um
die Fans der ersten Scheibe nicht allzu sehr vor den Kopf zu stossen, nahm man
übrigens eine Version ohne Keyboards und Orchestrierungen auf, man entschied
sich nun aber doch kompromisslos für den neuen Weg. Los geht es mit «Coming
Home», einem symphonischen Nackenbrecher der mit seinem balladesken Mittelteil
das Tempo abrupt bremst und mich auch an die französische Band Aephanemer
erinnert. Mit «Delusion» hat man sogar einen kleinen Hit an Bord, der Song
besticht durch seine atmosphärischen Black Metal Parts, dazu gibt es neben den tiefen Growls auch Klargesang, ohne dabei an Aggressivität zu verlieren. Am Beispiel
von «A Storm Without A Mind» lassen sich die Stärken der Band sogar noch besser
aufzeigen. Hier gelingt es der Band das richtige Mass zwischen atmoshärischen
Midtempoparts mit einer genialen Melodie, Klargesang und einer gehörigen
Portion Epik zu finden.
Sodomisery
haben sich also verändert, meiner Meinung nach zum Besseren und schliessen die
Lücke zwischem melodischen, symphonischen Black Metal und Death Metal in nahezu
perfekter Art und Weise. In Sachen Artwork hat man allerdings noch
Steigerungspotential.


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