Bewertung: 8
Die
Band aus Schweden ist mit ihrem vierten Album «Aradia» am Start und serviert einen
gelungenen Mix aus Heavy, Doom und Hard Rock. Vieles erinnert mich dabei an das
Debüt von Solitude Aeturnus «Into The Depths Of Sorrow», vor allem Sänger Andreas
Stoltz erinnert in seinen höheren Tönen des Öfteren an Rob Lowe und auch das
Songwriting ist nicht allzu weit entfernt.
Der
Titeltrack untermauert diese These, dieser Song hätte gut und gerne auf oben
genannter Scheibe stehen können. Stygian Fair sind aber weit davon eine billige
Kopie der amerikanischen Truppe zu sein, sondern sind eigenständig genug und
würzen ihren Sound mit kernigen Hard Rock Riffs und auch Epic Metal schimmert
immer wieder durch. Was Stygian Fair von reinem Doom Metal ebenfalls
unterscheidet ist, dass man durchaus eine gewisse Leichtigkeit in ihren Songs
hört, wie beispielsweise bei «Tapping The Vein» oder beim progressiveren «Let
It Go». Beim gleich folgenden «Panoptikon» standen wohl auch Candlemass Pate
und mit seiner tollen Melodie gehört dieser Song definitiv zu den Höhepunkten
von «Aradia».
«Aradia»
ist sicher kein Meilenstein, aber eine gute Scheibe für Fans, die genau diese
Schnittmenge von oben genannten Genres mögen. Dazu passt auch die auf unnötigen
Ballast verzichtende Produktion von Nils Johansson.


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