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Alaska - The Pack



Release Info: 1985 - Island - Full Length
Band Info: England - 1982 - AOR
Bewertung: 8


Songs:

1. I Really Want To Know
2. The Thing
3. Where Did They Go (Bonneville Blues)
4. Help Yourself
5. Run With The Pack
6. Miss You Tonight
7. Woman Like You
8. School Girl
9. S.O.S.

BERNIE MARSDEN und seine Mannen von ALASKA, haben schon mit ihrem Debütalbum bewiesen, dass sie in Sachen "Melodic Rock" Großartiges leisten können. Was sie bereits mit "Heart of the Storm" angedeutet hatten, bestätigten sie ein Jahr später mit "The Pack" auf eindrucksvolle Weise. Keyboarder RICHARD BAILEY hatte die Band in Richtung WHITESNAKE verlassen, BERNIE MARSDEN gelang es aber mit DON AIREY einen adäquaten Ersatz zu rekrutieren. Dennoch waren die Songs auf "The Pack" nicht mehr ganz so keyboardlastig, viel rockiger und auch der Blues schlug viel deutlicher durch. Das war es dann aber auch schon mit den Änderungen zum Vorgänger, auf die eingängigen Melodien und die Ohrwurmrefrains musste man auch weiterhin nicht verzichten. Schon der Opener "Run with the Pack" ist eine dieser mitreißenden Nummern die man schon von "Heart of the Storm" her kannte. Eine flotte und eingängige Melodie, ein fieser Ohrwurmrefrain - der Stoff aus dem meine Träume sind, definitiv das erste Highlight des Albums. Mit "Woman Like you" wurde zum ersten Mal deutlich, dass man es auf "The Pack" eher mit den rockigeren Nummern zu tun bekommen würde, die Gitarre ist hier eindeutig dominierend.

Spätestens mit der Halbballade "Where Did They Go" wird jedem klar, dass "The Pack" ein sehr viel abwechslungsreicheres Album wird, als es "The Heart of the Storm" war. Den Saxophoneinsatz bei dieser Nummer finde ich richtig klasse, ein ähnlicher Song war mit "Other Side of Midnight" bereits auf dem Vorgänger. Als eine richtig fette Blues-Nummer entpuppt sich "Schoolgirl", bei diesem Song schlagen die Wurzeln von BERNIE MARSDEN voll durch. Mit "S.O.S." schließt sich dann einer meiner Favoriten an, eine, wie ich finde, ganz starke Nummer. Eher schleppend und behäbig wirkend, entpuppt sich "S.O.S." aber mit der Zeit als richtig feine Rocknummer, die aus irgend einem Grund sofort im Ohr hängen bleibt - keine Ahnung warum! Auch sehr rockig kommt "Help Yourself" daher, wer auf dem Vorgänger die härteren Nummern vermisst hat, der wird hier bestens bedient. "Miss You Tonight" ist wieder eine dieser keyboardlastigen Nummern bei denen mir ALASKA persönlich am besten gefallen, eine sehr gefühlvolle und einschmeichelnde Ballade - starke Nummer! Die Coverversion des Hits von KIM CARNES gehört ebenfalls zu meinen Highlights. Der einzige Song, der mir überhaupt nicht gefallen will, ist "The Thing". Ich glaube, dass ich mir das Ding noch tausendmal anhören könnte und ich würde keinen Zugang zu der Nummer bekommen. Was "The Thing" nie schaffen konnte hat "I Really Want to Know" auf Anhieb geschafft. "The Pack" wird mit dem stärksten Songs des Albums würdevoll abgeschlossen, eine diese Nummern die man schon nach dem ersten Hören nicht mehr aus der Birne bekommt. Tolle Melodie und ein Refrain, der sich förmlich im Kleinhirn festfräst - das beste kommt halt manchmal wirklich erst zum Schluss!

Mein Fazit: Auch "The Pack" zählt für mich zu den "vergessenen Perlen" Rockgeschichte. Auf ihrem zweiten, und leider auch letzten Album, präsentierten sich ALASKA viel abwechslungsreicher und rockiger als auf "Heart of the Storm". Dennoch sollten alle Freunde von Melodic Rock, wie er für die 80er typisch war, bei diesem Silberling auf ihre Kosten kommen. (AMAZON)

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