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Damnation's Hammer - Into The Silent Nebula



Release Info: 2023 - Massacre - Full Length
Band Info: England - 2007 - Thrash Metal
Bewertung: 7


Songs:

1. Sutter Cane
2. Do Not Disturb The Watchmaker
3. Outpost 31
4. Into The Silent Nebula
5. The Silent Nebula
6. The Call Of The Void
7. The Hex IV
8. The Moon & The Waters Of Death

Für das dritte Album der Bandgeschichte haben sich die Engländer erneut viel Zeit genommen. Sechs Jahre nach «Unseen Planets, Deadly Spheres» und gar elf Jahre nach dem Debüt gibt es aber erneut eine unbarmherzige Mischung aus Thrash, Groove, Doom und Progressive auf die Ohren.

Leichte Kost ist «Into The Silent Nebula» aber nicht, die Band arbeitet mit verschiedenen Gesangsstilen und Gastsängern (Sakis Tolis von Rotting Christ, Fenriz oder Aaron Stainthorpe von My Dying Bride), mit Breaks und Samples, was den flüssigen Hörgenuss kaum möglich macht. Das grösste Problem das ich aber mit Damnation’s Hammer habe, ist Sänger Tim Preston, dessen recht monotone Stimme mir überhaupt nicht zusagt. Nun ist der Gesang in erster Linie Geschmackssache (ich sage nur King Diamond…), weshalb wir den Fokus doch mal auf die Musik legen. Die kommt echt fett daher und die Band feuert öfter aus allen Rohren. Beispiel gefällig? Der Opener «Sutter Cane» brettert nach einem kurzen Intro sofort los und fällt durch die exzellente Gitarrenarbeit auf. «Outpost 31» ist das Herzstück des Albums mit über 8 Minuten Spielzeit und besticht durch einen akustischen Einstieg mit Fenriz Stimme, bevor die Riffs einsetzen und dem Song eine epische Note geben. Damnation’s Hammer gelingt es geschickt doomige Parts mit thrashigen Passagen zu kreuzen, fischen auch öfter im klassischen Metal und sorgen so für mächtig Groove. Es ist erstaunlich, wie viel kreativer Input in das Songwriting geflossen ist, was das Album nie langweilig macht. Die Band weiss genau, wann sie das Tempo anziehen muss, wann die Zeit für einen Zwischenpart ist und überrascht dann wieder mit einer Wendung die man so nicht erwartet. Dabei gelingt das Kunststück alle progressiven Elemente recht songdienlich zu verpacken.

Musikalisch ist «Into The Silent Nebula» also ziemlich stark ausgefallen, weshalb ich notentechnisch doch noch auf sieben Punkte komme. Hört einfach mal rein und entscheidet selber.



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